Zeitgedanken der Schriftstellerin und Musikerin Uta Hauthal

Rückblick

Vielleicht mag der 2. Weihnachtsfeiertag als zu früh erscheinen, um einen Jahresrückblick zu halten, für mich ist es jedoch genau der richtige Zeitpunkt. Das große Geschäft Weihnachten ist vorbei, all jene, die sich erschöpft haben in der Jagd nach dem richtigen Geschenk oder die den Druck verspürten, ein perfektes Fest…

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Stille

Nun wird es wieder ruhiger werden in und um Dresden, denn die Bundeskulturstiftung Deutschland gab gestern bekannt, wer für den Titel Kulturhauptstadt 2025 im Finale steht: Hildesheim, Magdeburg, Nürnberg, Chemnitz und Hannover. Was bedeutet es für meine Heimatstadt Dresden, dass sie nicht nominiert wurde? Einerseits denke ich, dem Kulturhauptstadtteam und…

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Utopia

Gestern hatte die Sächsische Akademie der Künste zu einem Podiumsgespräch in die Motorenhalle eingeladen, bei dem es um die Utopie- und Gesellschaftsentwürfe in den Künsten vor 1989 gehen sollte. Die Dichter Uwe Kolbe (*1957) und Wilhelm Bartsch (*1950) sowie der Chefdramaturg des Staatsschauspiels Dresden Jörg Bochow (*1963) erinnerten sich gemeinsam…

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Begegnung in Dresden

Seit September diesen Jahres findet bei uns eine Schreibwerkstatt für NachwuchsautorInnen statt, die von der Literaturwissenschaftlerin Dr. Julia Meyer und dem Schriftsteller Kurt Drawert geleitet wird. Mit dem Thema Heimat.Heute reiht sie sich ein in die Ideen und Projekte zur Dresdner Kulturhauptstadtbewerbung 2025, die unter dem Motto Neue Heimat steht.…

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1989

Im August jenes geschichtsträchtigen Jahres verließ ich meine besetzte Bude in der Ostberliner Egon-Schultz-Straße, ich zog, absolventengelenkt und mit der bangen Frage, was auf mich zukommen würde, in die Provinz, in die alte Schuhstadt Weißenfels. Die mir zugewiesene Wohnung Mozartstraße 6 befand sich im Stadtteil Weißenfels-West, in einem Gebäude aus…

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Zwitschern

Mitunter kommen noch Eichelhäher oder Meisen auf meinen Balkon, sie hüpfen hier- und dorthin, picken in der Erde der Töpfe, während die Blumen und Gemüsepflanzen nun zu traurigen, vertrockneten Gestalten werden. Das Blühen des Sommers ist vorbei, genauso wie das unaufhörliche Gezwitscher der Vögel in Aue und Flur. Vom zyklischen…

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